Wien authentisch…

Die österreichische Landeshauptstadt gilt als eines der beliebtesten Städtereiseziele in Europa, ganz besonders wegen ihrer kulturhistorischen Bedeutung. Zahlreiche Größen der Musikwelt, der darstellenden Kunst, der Literatur und der Architektur haben dieser Stadt ihr Erbe hinterlassen und ihre Namen für immer mit Wien verbunden. UNESCO Weltkulturerbe begegnet dem Wien-Besucher in der ganzen Stadt auf Schritt und Tritt. Inmitten dieser Kulturstätten befindet sich direkt neben dem Theater an der Wien das Hotel Beethoven, selbst ein lebendiger Teil des Wiener Kulturlebens.

Von hier aus erreicht man fußläufig bekannte Sehenswürdigkeiten und Kulturtempel wie das Museumsquartier, die Wiener Hofburg, die Staatsoper und das Konzerthaus des Musikvereins. Tritt man aus dem Hotel, sieht man an der nächsten Straßenecke bereits den bei Touristen und Einheimischen beliebten Naschmarkt, der mit über 100 Marktständen alle kulinarischen Bedürfnisse abdeckt. Im Hotel Beethoven logiert man abgeschirmt in der ruhigen Papagenogasse und befindet sich doch mitten im Geschehen.

Hinter den großen Panoramascheiben in der ersten Etage des Hotels, die markant die Hausfront dominieren, wird lebendige Kultur zelebriert. Mit Blick auf das Papagenotor auf der gegenüberliegenden Straßenseite werden hier regelmäßig Konzerte und Lesungen durchgeführt, zu denen die Hausgäste und Freunde des Hauses eingeladen werden. Organisiert werden die Kulturevents von Barbara Ludwig, Eigentümerin, General Manager und kreativer Kopf des Hotels. Dass ihr die Wiener Kultur sehr am Herzen liegt, spürt man im gesamten Hotel Beethoven und schon die Namensgebung verdeutlicht dies u.a. mit einem engen Bezug auf die direkte Nachbarschaft zum Theater an der Wien, wo Ludwig van Beethoven die Premiere seines Werks ´Fidelio´ feierte und zeitweilig in einem Künstleratelier des Hauses wohnte. Insgesamt verbrachte Beethoven 35 Jahre seines Lebens in der Donaustadt und seine Musik beeinflusste auch das Leben von Barbara Ludwig.

Wie ernsthaft sie den Kulturbezug in ihrem Haus verwirklicht, zeigt sich in der gesamten Gestaltung des Boutique Hotels. Jedes der 47 Hotelzimmer (#47differentrooms) wurde von ihr individuell gestaltet und einem kulturellen Thema oder einer Persönlichkeit der Wiener Geschichte gewidmet. Die sechs Stockwerke wurden thematisch aufgeteilt und der Hotelgast kann sich nach Vorliebe entscheiden. Die erste Etage ist den Wiener Kaffeehaus-Literaten vorbehalten, die speziell um die Jahrhundertwende an Bedeutung gewannen. Jedes Zimmer ist einem Literaten zugeordnet und so erfährt man z.B. mehr über das Leben und Wirken von Hugo von Hofmannsthal, Joseph Roth oder Stefan Zweig. Werke zahlreicher Literaten sind für die Hotelgäste im Bücherturm der Papageno-Lounge oder in den Regalen des Jugendstil-Salons Ludwig verfügbar und werden auch im Rahmen von Lesungen vorgetragen. Wer durch die gedruckten Gedanken der Intellektuellen Lust auf echte Kaffeehaus-Atmosphäre verspürt, findet im direkten Umkreis zum Hotel einige der klassischen Wiener Kaffeehäuser.

Die Wiener Secession dient als Thema für das zweite Stockwerk, wo man sich in den Zimmern von Plakaten und Nachdrucken von Originalen  zeitgenössischer Künstler inspirieren lassen kann. Falls man sein Interesse am Wiener Jugendstil vertiefen möchte, benötigt man lediglich ein paar Gehminuten zum Ausstellungsgebäude der Wiener Secession. In die Zeit des Biedermeier fühlt sich der Hotelgast versetzt, wenn er in der dritten Etage logiert: Hier begegnet man den großen Komponisten jener Epoche wie Joseph Haydn, Franz Liszt, der Strauss-Dynastie und selbstverständlich Ludwig van Beethoven. Für die individuelle und passende Ausstattung der Zimmer verwendete Barbara Ludwig auch Original-Antiquitäten der elterlichen Sammlung aus jener Zeit.

Der direkte Nachbar auf der anderen Seite der Papagenogasse spielt die Hauptrolle im darüberliegenden Stockwerk. Hier sind die Zimmer dem Theater an der Wien, der Architektur, der Historie, den Theateraufführungen und den dort wirkenden Komponisten und Künstlern gewidmet. Mit Wien assoziiert man Charme, Sinnlichkeit, Freiheit und Morbidität. Die Leichtigkeit der Liebe und die Lebenslust wird auf der fünften Etage durch Wiener Persönlichkeiten thematisiert, deren Leben davon geprägt war. Eine Hommage an die starken Wiener Frauen des Fin de Siècle, also den letzten zwei Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts, stellt die Gestaltung des sechsten Stockwerks im Hotel Beethoven dar. Nach außergewöhnlichen Frauen wie z.B. Bertha von Suttner, der ersten weiblichen Nobelpreisträgerin oder der Designerin und Modeschöpferin Emilie Flöge sind hier Zimmer benannt und in Anlehnung ausgestattet worden.

Als Hotelgast bemerkt man, dass bei der Gestaltung der Hotelzimmer sehr viel Sorgfalt auf die Details verwendet wurde. Ob es nun Partituren, Plakate, Manuskripte, Fotos, Bühnenbilder oder Tapeten im Original oder als Nachdruck sind – Dem Wien-Besucher ein authentisches Erlebnis der Stadt durch den lokalen Bezug zu bieten, ist im Hotel Beethoven ausnehmend gut gelungen. Die Eigentümerfamilie hat es verstanden, dem Hotel, nicht zuletzt auch mit einem geschmackvollen Mix aus Designer-Mobiliar und Antiquitäten, einen entsprechenden Charme zu verleihen und mit einem hohen Beherbergungsstandard zu verbinden. Moderne Komfort-Bäder, Flatscreen-TV, kostenloses WLAN im gesamten Haus und in der Lobby zusätzliche Arbeitsplätze mit Gäste-PC / Drucker sorgen für einen angenehmen Aufenthalt bei Geschäftsreisenden und Stadttouristen.

Das Erdgeschoss vom Hotel Beethoven ist eine Symbiose aus Hotellobby und Bar, wobei man hier gestalterisch von einem großen (Ent)Wurf reden kann. Ein Bereich, der multifunktional viele Nutzungsmöglichkeiten offenlässt und durch seine ästhetische Ausstattung Besucher anlockt. Blickfang ist ein langer und breiter Designer-Holztisch mit optisch passenden Sitzmöbeln, an dessen Kopfende sich der integrierte Bartresen befindet. Dieser Tisch bietet auch technische Anschlussmöglichkeiten, die eine Option für IT-Worker und Meetings darstellen. Hier können Treffen stattfinden, Gespräche geführt und gemeinsame Essen veranstaltet werden. An den Wandseiten sind hervorragend konzipierte Sitzmöglichkeiten mit einer kleinen Abstellfläche installiert, die geradezu zum ungestörten Zweier-Gespräch einladen.

Hier befindet man sich bereits in dem Bereich, der sich ´Lvdwig-Die Wiener Bar am Naschmarkt´ nennt. Auch wenn man hier als Hotelgast rund um die Uhr Getränke, Gabelbissen und österreichische Spezialitäten zu sich nehmen kann, wird der große Gasttisch ab 16h zur Bühne für den Barbetrieb im Lvdwig. Dann nämlich fungieren Chef de Bar Isabella Lombardo und Bartender Jonathan Ekdahl als Bar Team, um die Gäste von der hohen Qualität dieser Bar zu überzeugen. Hier treffen After Work Drink-Kollegen, Theaterbesucher vor oder nach der Aufführung nebenan, Wiener Bargänger und Hotelgäste aufeinander, genießen die flüssigen Inspirationen des Bar Teams, das harmonische Ambiente und die entspannte Stimmung im Lvdwig. Erfrischende Longdrinks, beliebte Weine des Alpenlandes und kreative Signature Cocktails begleiten durch den Abend, der durchaus lang werden kann. Da kann es schon vorkommen, dass Hotelgäste noch den letzten Schlummertrunk genießen, wenn schon längst die Tür zum Vorgarten verschlossen wurde, denn schließlich haben sie den kürzesten Weg ins Bett…

www.hotel-beethoven.at                        Aufenthalt 7.-10.08.2020